Domino und Würfel
Die ältesten je gefundenen Würfel
Die ältesten bekannten kubischen Würfel sind etwa 4.500–5.000 Jahre alt und stammen aus Fundstätten im Nahen Osten und in Südasien, etwa aus Shahr-i Sokhta im Iran und aus Städten der Indus-Zivilisation. Davor verwendete man Tabas (Knöchelchen), Tierknochen mit vier Seiten.
Vor den Würfeln: die Knöchelchen
Knöchelchen, Knochen aus dem Sprunggelenk von Lämmern oder Ziegen, wurden in sehr vielen Kulturen als Würfel verwendet. Sie können auf vier verschiedenen Seiten landen, denen jeweils ein Wert zugeordnet ist. In manchen Gegenden werden sie noch heute bei Kinderspielen benutzt.
Die ersten Würfel in Kubusform
In Shahr-i Sokhta wurde ein Spielbrett mit Würfeln gefunden, das ungefähr auf das dritte Jahrtausend vor Christus datiert wird. Im Industal hat man Tonwürfel entdeckt, deren Nummerierung sich von der heutigen unterscheidet: Die gegenüberliegenden Seiten ergaben nicht immer zusammen sieben.
Ägypten, Griechenland und Rom
Würfel verbreiteten sich im gesamten Mittelmeerraum. Im römischen Hispanien waren sie weit verbreitet, wie wir in unserem Beitrag darüber erzählen, wie sich die Römer in Hispanien vergnügten.
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Mehr über ihre Ursprünge erfährst du im Beitrag Wer hat die Würfel erfunden? und über Tricks beim Würfeln im Beitrag über gezinkte Würfel.
Häufige Fragen
Wie alt sind die ältesten Würfel?
Die ältesten bekannten kubischen Würfel sind etwa 4.500–5.000 Jahre alt.
Was sind Tabas (Knöchelchen)?
Tierknochen mit vier Seiten, die als Würfel verwendet wurden.