Tischspiele
History of Parchís: From Indian Pachisi to Spanish Homes




Parchís geht auf das indische Spiel pachisi zurück, das mindestens seit dem 16. Jahrhundert gespielt wird. Die Briten brachten es im 19. Jahrhundert nach Europa; in Spanien entstand daraus durch Anpassungen mit Würfeln und Farben das heute bekannte Parchís.
Pachisi, das Spiel der Kaiser
In Indien wurde es auf einem kreuzförmigen Brett gespielt, wobei Kaurimuscheln statt Würfeln zum Einsatz kamen. Es heißt, Kaiser Akbar habe auf dem Boden seines Palastes in Fatehpur Sikri ein riesiges Spielbrett gehabt und Menschen als Spielfiguren eingesetzt. Diese Geschichte wird oft erzählt; ob sie ganz und gar wahr ist, steht auf einem anderen Blatt, aber sie sagt viel über die Bekanntheit des Spiels aus.
Warum heißt es so?
Pachisi leitet sich vom Hindi-Wort für „fünfundzwanzig“ ab, der höchsten Punktzahl, die sich mit den Muscheln werfen ließ. Daraus wurde, an den spanischen Klang angepasst, „Parchís“.
Die Reise nach Europa
Im 19. Jahrhundert wurde es in England unter dem Namen Ludo vermarktet, und andere Länder brachten eigene Varianten heraus. In Spanien feierte Parchís mit seinen sicheren Feldern, Blockaden und der berühmten Regel „Ich schlage eine Figur und ziehe zwanzig Felder weiter“ große Erfolge.
A family game
Wie Kartenspiele lernt man auch Parchís zu Hause und spielt es über Generationen hinweg. Es verbindet Glück und Strategie, weckt ordentlich Ehrgeiz und sorgt für so manche Diskussion. Wenn du diese gesellige Atmosphäre am Spieltisch magst, probiere mit deiner Familie eine Runde Chinchón aus (ein beliebtes spanisches Kartenspiel, bei dem passende Karten kombiniert werden).
Quellen
Häufige Fragen
Is Parchís Spanish?
No, it originates from the Indian game Pachisi, although the Spanish version has its own unique rules.
What does Pachisi mean?
It comes from the Hindi word for 'twenty-five'.