Regeln und Begriffe
Was ist ein Coto bei Tute und Guiñote?






Ein Coto ist eine Serie von Partien: Bei Guiñote, einem in Aragón beliebten Stichspiel, und Tute, einem der bekanntesten spanischen Kartenspiele, gewinnt das Paar, das zuerst die vereinbarte Zahl an Partien für sich entscheidet, etwa zwei von drei. So entscheidet nicht allein eine einzige Glückssträhne mit guten Karten über den Gesamtsieg.
Partida, juego and coto
- Mano: Eine Kartenausgabe mit allen dazugehörigen Stichen.
- Partida oder juego: Endet, sobald jemand die vereinbarte Punktzahl erreicht (bei Guiñote meist 101).
- Coto: Die Gruppe von Partien, die man gewinnen muss.
Warum in cotos spielen?
Denn eine einzelne Partie kann schon durch gute Karten entschieden werden. Über mehrere Partien hinweg fällt Können stärker ins Gewicht als Glück. Deshalb werden Meisterschaften in Navarra und Aragon meist auf diese Weise ausgetragen. Mehr dazu besprechen wir in Glück oder Können.
Losing a coto due to a renuncio
An manchen Tischen wird ein schwerwiegender renuncio (ein Verstoß gegen die Bedienpflicht oder eine andere Regelverletzung) damit bestraft, dass der gesamte Coto der Gegenseite zugesprochen wird. Das tut weh, sorgt aber dafür, dass alle aufmerksam bleiben. Wenn du etwas mit Freunden organisieren möchtest, schau dir an, wie du eine Meisterschaft organisierst.
Häufige Fragen
Wie viele Partien umfasst ein Coto?
Meistens wird 'Best-of-Three' oder 'Best-of-Five' gespielt, aber jede Runde kann dies individuell vereinbaren.
Werden Cotos in Turnieren verwendet?
Ja, besonders bei Guiñote- (einem strategischen Stichspiel) und Tute-Meisterschaften, damit das Glück einer einzelnen Partie weniger Gewicht hat.