Spielpsychologie

Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir ein Spiel gewinnen?

As de Copas de una baraja de Lascuarenta.esRey de Copas de una baraja de Lascuarenta.es

Wenn wir gewinnen, schüttet das Gehirn Dopamin aus, einen Botenstoff, der mit Freude und Motivation verbunden ist. Dabei zählt weniger der Preis als das Gefühl, den richtigen Spielzug gemacht zu haben. Deshalb fühlt sich ein knapper, strategisch erkämpfter Sieg besser an als ein leichter Erfolg.

Dopamin, der „Das habe ich gut gemacht“-Botenstoff

Dopamin wird ausgeschüttet, wenn etwas besser läuft als erwartet. Wenn du eine Runde Chinchón (ein Rommé-ähnliches Spiel) erfolgreich abschließt, die du schon verloren geglaubt hast, ist das Hochgefühl stärker, als wenn du mit Leichtigkeit gewinnst. Das Gehirn belohnt Überraschung und Einsatz.

Als Team gewinnen

Bei Partnerspielen wie Mus oder Guiñote (einem in Aragón beliebten Stichspiel) kommt noch etwas hinzu: das Gefühl, ein eingespieltes Team zu sein. Ein Blick zu deinem Spielpartner nach einem guten Spielzug stärkt eure Verbundenheit. Es ist kein Zufall, dass so viele Freundschaften an einem Spieltisch entstanden sind.

Die gesunde Seite und die weniger gesunde

Genau diesen Mechanismus nutzt das Glücksspiel aus: unvorhersehbare Belohnungen, damit du nicht aufhörst. Deshalb spielen wir ohne Geld – Tradition und ein gesunder Wettstreit sind der einzige Gewinn. Mehr dazu erklären wir in Warum wir kein Casino sind.

A tip for more enjoyment

Feiere auch gute Spielzüge, die nicht zum Sieg führen. Wenn du lernst, deine Spielweise wertzuschätzen und nicht nur das Ergebnis, macht dir das Spielen auch an schlechten Nachmittagen Freude.

Häufige Fragen

Warum gewinnen wir so gerne?

Weil das Gehirn Dopamin ausschüttet, wenn wir ein besseres Ergebnis als erwartet erzielen. Das erzeugt Zufriedenheit und den Wunsch, es zu wiederholen.