Regeln und Begriffe

Das ecuadorianische Cuarenta (Vierzig): So wird gespielt

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Cuarenta ist das wohl typischste Kartenspiel Ecuadors. Gespielt wird mit einem Blatt aus 40 Karten, entweder einzeln oder in Zweierteams. Ziel ist es, durch das Einsammeln von Karten vom Tisch 40 Punkte zu erreichen. Besonders wichtig sind dabei die caída und die limpia, die jeweils 2 zusätzliche Punkte bringen.

Woher kommt der Name?

Dafür gibt es zwei Gründe: Man spielt mit 40 Karten und gewinnt, sobald man 40 Punkte erreicht. Mit cantar las cuarenta (Vierzig ansagen) beim Tute (einem Stichspiel) hat das nichts zu tun, auch wenn die Übereinstimmung ganz witzig ist.

So wird gespielt

  • Jeder Spieler erhält fünf Karten.
  • Reihum wird eine Karte ausgespielt. Stimmt ihr Zahlenwert mit dem einer Karte auf dem Tisch überein, darfst du diese einsammeln. Du kannst auch Karten mitnehmen, deren Werte zusammen denselben Wert ergeben, oder Karten in lückenlos aufsteigender Folge.
  • Caída: Hat dein Gegner gerade eine Karte ausgespielt und du schlägst sie unmittelbar danach mit einer gleichwertigen Karte, erhältst du 2 Punkte.
  • Limpia: Räumst du den Tisch vollständig ab, gibt es weitere 2 Punkte.

Der cartón (die Kartenwertung)

Wenn der Stapel aufgebraucht ist, zählt jeder seine eingesammelten Karten. Wer eine bestimmte Anzahl überschreitet, bekommt Extrapunkte. So kannst du auch dann noch aufholen, wenn dir nur wenige caídas gelungen sind.

Nahe Verwandte

Wenn dich das an Escoba (Besen) oder Casita Robada (Gestohlenes Häuschen) erinnert, ist das kein Zufall: Bei all diesen Spielen werden Karten eingesammelt – und alle bieten das besondere Vergnügen, den ganzen Tisch abzuräumen.

Häufige Fragen

Was ist eine caída beim Cuarenta?

Dabei schlägst du die gerade ausgespielte Karte deines Gegners unmittelbar danach mit einer Karte desselben Zahlenwerts. Das bringt 2 Punkte.

Wie viele Spieler spielen Cuarenta?

Zwei Spieler oder vier Spieler in Zweierteams.