Regeln und Begriffe

Was ist der Monte beim Tute und Guiñote?

7 de Espadas de una baraja de Lascuarenta.esSota de Bastos de una baraja de Lascuarenta.es

Der monte ist der Kartenstapel, der nach dem Austeilen verdeckt in der Tischmitte liegen bleibt. Bei Spielen wie Guiñote oder Brisca ziehen alle nach jedem Stich eine Karte daraus, beginnend mit dem Gewinner des Stichs. Ist der Stapel aufgebraucht, beginnt eine andere Spielphase.

Mit und ohne monte

Bei Guiñote ist der Unterschied deutlich spürbar:

  • Mit monte (Nachziehstapel): Du kannst jede beliebige Karte spielen; du musst nicht Farbe bedienen und kannst "cantes" (wertbare Kartenkombinationen) ansagen.
  • Ohne monte: Jetzt gelten Farbzwang, Stichzwang und Trumpfzwang, wodurch das Spiel deutlich anspruchsvoller wird.

Die Trumpfkarte

Die Karte, die beim Geben aufgedeckt wird, um die Trumpffarbe zu bestimmen, liegt normalerweise ganz unten im monte und bleibt teilweise sichtbar. Wer die Sieben (oder je nach Spiel die Zwei) dieser Farbe auf der Hand hat, kann sie gegen diese Karte austauschen.

Und was ist mit Tute?

Beim klassischen Tute zu viert (dem bekanntesten spanischen Stichspiel) werden alle Karten ausgeteilt, daher gibt es keinen monte. Bei Tute zu zweit oder zu dritt gibt es dagegen einen. Darauf gehen wir bei den Varianten von Tute und in der Vergleichstabelle näher ein.

Häufige Fragen

Wer zieht zuerst vom Monte?

Der Spieler, der den Stich gewinnt, zieht zuerst, gefolgt von den anderen Spielern in der entsprechenden Reihenfolge.

Was ändert sich, wenn der Monte aufgebraucht ist?

Beim Guiñote (einem strategischen spanischen Kartenspiel) wird es zur Pflicht, die angespielte Farbe zu bedienen und zu überstechen, zudem können keine Ansagen mehr gemacht werden.