Kultur
Beliebte Spiele vor dem Fernsehen






Bevor das Fernsehen in den 50er- und 60er-Jahren in die spanischen Haushalte einzog, gehörten Kartenspiele und Domino in Bars und Gesellschaftsklubs zum Alltag. Die Kinder spielten draußen la comba (Seilspringen), las chapas (Kronkorkenspiele) oder el escondite (Verstecken). Auch beim gemeinsamen Radiohören mit der Familie und bei geselligen Runden an der frischen Luft verbrachte man seine Freizeit zusammen.
Kartenspiele gab es überall
Ein Kartenspiel war die günstigste Unterhaltung und ließ sich überallhin mitnehmen. Nach dem Essen, im Café oder im Gesellschaftsklub spielte man Tute (spanisches Stichspiel), Mus (baskisches Kartenspiel), Brisca (spanisches Stichspiel) oder Chinchón (spanische Rommé-Variante). Mehr dazu erzählen wir in warum Bars immer ein Kartenspiel parat hatten.
Domino bei den Älteren
Das Klacken der Spielsteine auf Marmor war die Geräuschkulisse vieler Bars. Die Geschichte des Dominos ist eng mit dem gesellschaftlichen Leben in Spanien verbunden.
Spiele auf der Straße
Die Kinder spielten draußen: Seilspringen, la rayuela (Himmel und Hölle), Verstecken, las canicas (Murmeln) oder Kronkorkenspiele. Viele dieser Spiele sind verschwunden; wir lassen sie in verschwundene Hofspiele noch einmal aufleben.
Radio und gesellige Runden
Abends versammelte sich die Familie um das Radio, und im Sommer stellte man die Stühle vor die Haustür. Davon erzählen wir in wie unsere Großeltern ihre Freizeit verbrachten.
Und dann kam das Fernsehen
Das Fernsehen veränderte die Gewohnheiten in den Haushalten. Das erklären wir in die Revolution durch Kino und Fernsehen.
Häufige Fragen
Wann kam das Fernsehen nach Spanien?
Der regelmäßige Sendebetrieb begann 1956, doch es dauerte Jahre, bis das Fernsehen die meisten Haushalte erreichte.
Was spielte man vor dem Fernsehen?
Kartenspiele, Domino und Straßenspiele wie la comba (Seilspringen) oder las chapas (Kronkorkenspiele).