Regeln und Begriffe
Escoba (Besen) und Scopa (Besen): die Unterschiede






Der größte Unterschied liegt darin, wie du Karten vom Tisch nimmst: Beim spanischen Escoba (Besen) musst du eine Handkarte mit Karten auf dem Tisch so kombinieren, dass sie zusammen genau 15 ergeben. Beim italienischen Scopa (Besen) nimmt deine Karte dagegen eine andere mit dem gleichen Wert oder mehrere Karten, deren Summe genau ihrem Kartenwert entspricht.
Was beide gemeinsam haben
- Ein Blatt mit 40 Karten und lateinischen Farben.
- Zu Beginn liegen vier Karten offen auf dem Tisch, und jeder Spieler erhält drei Karten.
- Eine Belohnung dafür, den Tisch leer zu räumen: die escoba (Besen) oder scopa, was auf Italienisch ebenfalls Besen bedeutet.
- Am Ende gibt es Punkte für die meisten Karten, die meisten oros (Münzen; auf Italienisch denari) und den siete de oros (Münzen-Siebener).
Worin sie sich unterscheiden
- Die Summe: 15 in Spanien; der Wert deiner Karte in Italien.
- Die Bildkarten: Bei Escoba zählt die sota (Bube) 8, der caballo (Reiter) 9 und der rey (König) 10; bei Scopa sind die Werte ähnlich, werden aber anders genutzt.
- Die „Primiera“: Bei Scopa gibt es einen besonderen Punkt für die beste Kombination aus Karten jeder Farbe.
Welches Spiel ist schwieriger?
Bei Escoba musst du häufiger addieren, es verlangt also etwas mehr Kopfrechnen. Wenn du loslegen möchtest, findest du hier die Grundregeln von Escoba. Und wenn du den Rest der italienischen Spielfamilie kennenlernen willst, schau dir die italienischen Verwandten an.
Häufige Fragen
Muss man bei Scopa auf 15 kommen?
Nein. Bei Scopa nimmt eine Karte eine andere mit demselben Wert oder mehrere Karten, deren Summe diesem Wert entspricht.
Was ist eine escoba (Besen)?
Dabei nimmst du alle Karten auf dem Tisch auf einmal. In beiden Spielen gibt das einen Extrapunkt.