Spanische Geschichte und Freizeit

Politische Spielkarten und Propaganda

As de Espadas de una baraja de Lascuarenta.esRey de Espadas de una baraja de Lascuarenta.es

In der Geschichte Spaniens wurden Spielkarten immer wieder als Propagandamittel eingesetzt, etwa im Spanischen Unabhängigkeitskrieg, in den Karlistenkriegen oder im Spanischen Bürgerkrieg. Bei diesen Sonderausgaben ersetzten Anführer, Symbole oder politische Botschaften die traditionellen Kartenfiguren, um beim Spielen Ideologien zu verbreiten.

Karten, die Partei ergreifen

Die Idee war einfach: Wenn alle Karten spielen, warum nicht dabei eine Botschaft vermitteln? Aus Reyes (Königen) konnten Generäle werden und aus Sotas (Buben) Soldaten, mit Wappen und Parolen anstelle der klassischen Abbildungen.

Im Spanischen Bürgerkrieg

Beide Seiten gaben eigene Kartenspiele mit ihren Symbolen und Botschaften heraus. Weil es außerdem an Papier und Fabriken fehlte, musste man mit sehr einfachen Kartenspielen improvisieren. Mehr dazu erzählen wir in Spielkarten im Spanischen Bürgerkrieg.

In anderen Zeiten

Es gab auch satirische Kartenspiele, die sich über die Herrschenden lustig machten, und andere, die wegen ihres Inhalts verboten wurden. Darum geht es in Verbotene und zensierte Spielkarten. Heute sind sie Sammlerstücke und historische Dokumente, die davon erzählen, wie die Menschen in den jeweiligen Epochen lebten.

Bei Lascuarenta

Unsere Kartenspiele sind nur zum Spielen da: keine Politik, einfach schöne Karten und gute Partien.

Häufige Fragen

Wurden während des Spanischen Bürgerkriegs Kartenspiele hergestellt?

Ja, beide Seiten gaben Kartenspiele mit ihrer eigenen Symbolik heraus.

Warum wurden Kartenspiele für Propaganda genutzt?

Weil sie überallhin gelangten und täglich benutzt wurden, auch an der Front.